Tete a tete

Fliegenfänger

Lebenslauf

»Wolfgang Hahn«
von Astrid Opitz


»...in der ID-Galerie«
von Klaus Sebastian














Impressum




VERBINDUNGEN  Unterkünfte  Wolfgang Hahn

Gereon Inger und Wolfgang Hahn
in der ID-Galerie

Klaus Sebastian
Rheinische Post, 13. 10. 1996

Lohnenswert ist auch ein Abstecher ins Obergeschoß der ID-Galerie. Dort zeigt Wolfgang Hahn Skulpturen und Arbeiten auf Papier, die ihre Ruhe und Klarheit einer ausgetüftelten Proportionslehre verdanken. Bänke und "Begegnungs-Sessel" aus spröder Basalt-Lava möblieren den Raum. Im Sinne der klassischen "Allansicht" legt Hahn besonderen Wert auf die Bearbeitung sämtlicher Flächen. Im Endeffekt überzeugen seine Skulpturen nicht nur auf der "Schauseite". Vielmehr zeigen sie dem Betrachter aus allen Perspektiven ein eigenes Gesicht.

Die Silhouetten dieser Objekte entdeckt man bei genauem Studium in den Binnenformen der Wachsmalereien wieder, die ringsum über die Wände verteilt sind. Hahn verreibt die Wachskreide so lange auf dem Papier, bis glänzende, fast linoleumartige Oberflächen entstehen. Nicht nur die Farben, sondern auch die Geometrie der Flächen und die lebhaften Spuren der Malaktion bilden hier reizvolle Kontraste.