Erik Satie unerwünscht

»Erik Satie unerwünscht«

Graffitiaktion mit Aufklebern.
Volksbühne, Ostberlin 1992

Die Arbeit ist für ein Projekt mit dem Regisseur Jürgen Seidler entstanden. Ich habe mir den kalligraphischen Stil von Erik Satie angeeignet und die Zettel, die man nach seinem Tod in seiner Wohnung gefunden hat, ins Deutsche übertragen und mich als Fälschungs-Ingenieur betätigt (Begriff von Satie). Da interne Auseinandersetzungen in der Volksbühne unser Projekt beendet haben, habe ich die Zettel (die oft wie Plakate, ironische Immobilienwerbung erscheinen) als Aufkleber gedruckt und um das Gebäude herum angeklebt.